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Verkehrskollaps im Bonner Raum: FDP Königswinter fordert schnelles Handeln

Angesichts der Sperrung der Nordbrücke fordert die FDP Königswinter Kreis, Land und Bund auf, jetzt konsequent zu handeln.

Die Sperrung der Nordbrücke hat offengelegt, wie verwundbar die Verkehrsinfrastruktur im Bonner Raum ist. Die FDP Königswinter fordert deshalb:

  • Die Südtangente zu reaktivieren: Die Planungen für eine leistungsfähige südliche Rheinquerung im Raum Bonn/Königswinter müssen unverzüglich wieder aufgenommen und in die Bundes- und Landesverkehrswegeplanung eingebracht werden.
  • Neue Nordbrücke beschleunigen: Der Ersatz für die gesperrte Brücke benötigt alle nötigen personellen und finanziellen Ressourcen.
  • Deutschlandtempo für Bonn: Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen so organisiert werden, wie es beim Bau von LNG-Terminals gelungen ist - schnell, konsequent, ohne unnötige Verzögerungen.
  • Ennertaufstieg als Soforthilfe: Als kurzfristig umsetzbare Entlastungsmaßnahme muss der Ennertaufstieg zügig vorangetrieben werden.

Die Region Bonn/Rhein-Sieg zählt zu den wirtschaftsstärksten in Deutschland, doch ihre Verkehrsinfrastruktur hinkt dem Bedarf jedoch seit Jahrzehnten hinterher. Die FDP Königswinter steht für eine Politik, die Probleme löst statt verwaltet: Kurzfristige Entlastung und langfristiger Infrastrukturausbau müssen gleichzeitig vorangetrieben werden, natürlich unter angemessener Berücksichtigung von Natur-, Umwelt- und Lärmschutz.