Mehr Unterstützung für die Feuerwehr

Die Kreistagsfraktionen von CDU, GRÜNEN und FDP im Rhein-Sieg-Kreis haben auf Initiative der FDP beantragt, die Einrichtung einer weiteren Atemschutzübungsstrecke im Kreisgebiet zu prüfen. Dabei soll auch eine mobile Anlage in Betracht gezogen werden, die flexibel im gesamten Kreisgebiet eingesetzt werden kann. Von den mehr als 3.000 freiwilligen Feuerwehrkräften im Rhein-Sieg-Kreis ist ein sehr großer Teil gesetzlich verpflichtet, in der bestehenden Anlage im Kreisfeuerwehrhaus Siegburg die praktische Ausbildung bzw. jährliche Belastungsübungen zu absolvieren. Dies bedeutet vor allem für die Einsatzkräfte aus den linksrheinischen Kommunen aber auch den weiter entlegenen östlichen Gemeinden einen erheblichen Zeitaufwand. Hinzu kommt, dass die vorhandene Anlage inzwischen in die Jahre gekommen ist und bei einem Ausfall keine Redundanz besteht.

Der Antrag sieht eine umfassende Prüfung von Machbarkeit, Zeitrahmen, Kostenkalkulation, Synergieeffekten, möglichen Folgekosten und der zu erwartenden Auslastung vor. „Das Engagement der freiwilligen Feuerwehrkräfte verdient Respekt und praktische Unterstützung. Eine zweite, insbesondere mobile Atemschutzübungsstrecke würde die Fahrzeiten für viele Einsatzkräfte deutlich verkürzen, die Ausbildungskapazitäten verbessern und gleichzeitig Ausfallsicherheit schaffen. Wir sind überzeugt: Wer das Ehrenamt stärken will, muss es auch im Alltag entlasten“, so die antragstellenden Fraktionen.