FDP fordert Ausnahmegenehmigungen für den Schulbusverkehr

Ab Anfang Februar soll die Nordbrücke in Bonn für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen für lange Zeit gesperrt werden. Betroffen von der Teilsperrung sind nicht nur schwere LKW, sondern auch Buslinien, vor allem auch Schulbusse aus Troisdorf und Niederkassel zur Ursulinenschule in Hersel und zum Collegium Josephinum in Bonn-Auerberg.

„Für die betroffenen Schüler und Eltern drohen lange Umwege und unzumutbare Fahrzeiten. Deshalb müssen Politik, Verwaltung und die Verkehrsgesellschaften RSVG und SWB sehr schnell eine praktikable Regelung finden. Hier ist vor allem auch der Rhein-Sieg-Kreis als Aufgabenträger für den Schülerverkehr gefordert. Der Schülerverkehr muss sichergestellt werden,“ so die Forderung von Friedrich-Wilhelm Kuhlmann, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises.

Es darf nicht sein, dass die Familien für Sanierungsversäumnisse in Haftung genommen werden. Ausnahmeregelungen – wie für Rettungsdienste und Feuerwehr vorgesehen – sind deshalb unverzichtbar. Auch der Einsatz von Kleinbussen oder mögliche Tempolimits müssen geprüft werden. Das Chaos durch Ausweichrouten über die Kennedybrücke zu verschieben, kann keine Lösung sein. Das gilt auch für eine Verschärfung des Stauchaos durch Elterntaxis, das ist weder für die Familien noch für die Berufspendler akzeptabel“ so Tobias Kollmorgen, Fraktionsvorsitzender der FDP in Troisdorf.